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Freie Plätze auf der Website zeigen

Was Eltern über freie Plätze wissen wollen, wie Sie es auf der Website und im Google-Profil zeigen und was Länder und Datenschutz dazu verlangen. Nach amtlichen Zahlen, Gesetzen und den Hilfeseiten von Google, Stand: 2. November 2026. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

Warum freie Plätze auf die Website gehören

  • Weniger Kinder. 2025 kamen in Deutschland 654.241 Kinder zur Welt, so wenige wie nie seit Kriegsende. Unter Dreijährige in Kitas sind seit 2023 um 11,7 % weniger geworden. In Österreich waren es 76.067 Geburten, so wenige wie seit 2001 nicht.
  • Freie Plätze in vielen Städten. In einer Großstadt waren Mitte 2026 im Schnitt 88,2 % der Plätze belegt; Dresden rechnet künftig mit 80 bis 85 %. Im Westen fehlen bei unter Dreijährigen dagegen weiter Plätze.
  • Eltern suchen bei Google. Nach Schätzungen suchen Eltern in Deutschland rund 15.000-mal im Monat nach „Kita in der Nähe“. Bei „freie Kitaplätze“ stehen neben den Portalen der Städte Seiten von Trägern, die freie Plätze mit Alter und Datum nennen.
  • Wenige Träger zeigen sie. Von 30 Trägern, deren Websites im Oktober 2026 geprüft wurden, nennen nur sechs überhaupt freie Plätze.

Was auf der Seite stehen sollte

Eine Seite „Freie Plätze“ für alle Kitas, verlinkt von der Seite jeder Kita. Je Kita steht dort:

  • Für welches Alter. Krippe oder Kindergarten, und ab wie vielen Monaten.
  • Ab wann und wie viele Stunden. Beginn des Platzes und Betreuungsumfang am Tag.
  • Ohne Zahl. Je Kita reicht ein Satz, dass Plätze frei sind, mit Adresse und ein paar Sätzen zum Haus. Den gewünschten Beginn tragen Eltern im Formular ein.
  • Mit Datum. „Stand: …“ bei jeder Angabe. Ist ein Platz vergeben, nehmen Sie ihn sofort heraus.
  • Wie Eltern sich melden. Im Portal der Stadt, mit einem Formular oder beim Telefon der Kita. Was dabei gilt, steht im Ratgeber „Online-Anmeldung“.
  • Auch wenn nichts frei ist. Ein Satz wie „Zurzeit keine freien Plätze, nächste Aufnahme im August“ beantwortet die Frage, bevor Eltern anrufen.

Wo Träger freie Plätze melden müssen

  • Informieren muss das Jugendamt. Nach § 24 Abs. 6 SGB VIII informieren die Träger der öffentlichen Jugendhilfe Eltern „über das Platzangebot im örtlichen Einzugsbereich“. Dafür betreiben viele Städte Portale.
  • In einigen Ländern melden die Träger. In Hamburg melden Träger mit Entgeltvereinbarung unverzüglich jeden Platz, der nicht binnen zehn Tagen nachbesetzt ist (§ 34 KibeG). In Schleswig-Holstein ist das KitaPortal für alle Kitas Pflicht, und auch andere Länder verlangen ein Vormerksystem.
  • In anderen nicht. In Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen steht keine solche Pflicht im Gesetz. Ob Ihr Jugendamt ein Portal nutzt und was es von Trägern erwartet, erfahren Sie dort.
  • In Österreich melden private Träger in Wien, die von der Stadt gefördert werden, freie Plätze mindestens vierteljährlich der Stadt. So steht es in der Förderrichtlinie, nicht im Gesetz.

Steht ein Platz im Portal, gehört er mit demselben Stand auch auf die Website.

Warteliste und Vormerkung

  • Wie lange die Daten bleiben. Eine feste Frist nennt die DSGVO nicht. Daten dürfen nur so lange bleiben, wie es nötig ist, und Eltern erfahren beim Eintragen, wie lange (Art. 5 und 13 DSGVO).
  • Was eine kirchliche Aufsicht schreibt. Eine katholische Datenschutzaufsicht schrieb 2024: Anmeldungen ohne Platzzusage nicht über den ursprünglichen Anmeldezeitraum hinaus aufbewahren; für länger sollen die Eltern zustimmen.

Was dazu in der Datenschutzerklärung steht, erklärt der Ratgeber „Datenschutzerklärung“.

Freie Plätze im Google-Profil

  • Als Beitrag. Im Google-Profil jeder Kita lässt sich ein Beitrag „Aktuelles“ veröffentlichen, auch in mehreren Profilen zugleich. Er erscheint in der Google Suche und in Google Maps.
  • Mit Zeitraum. Beiträge ohne Zeitraum archiviert Google nach sechs Monaten. Ist der Platz vergeben, löschen Sie den Beitrag.
  • Mit Link zur Seite. Für freie Plätze gibt es bei Google keine eigenen strukturierten Daten; der Beitrag führt deshalb zur Seite „Freie Plätze“. Wie das Profil eingerichtet wird, steht im Ratgeber „Google-Profil“.

So prüfen Sie Ihre Kitas selbst

  1. Suchen Sie bei Google in einem privaten Fenster nach „freie Kitaplätze“ und dem Namen Ihrer Stadt. Erscheint eine Seite Ihres Trägers?
  2. Öffnen Sie die Seite jeder Kita. Steht dort, ob ein Platz frei ist, und von wann die Angabe ist?
  3. Vergleichen Sie mit dem Portal Ihrer Stadt: Stimmen Alter, Beginn und Stand überein?

Was das für einen Träger heißt

Eine Seite für freie Plätze, mit Alter, Beginn und Datum, verlinkt von jeder Kita, vom Google-Profil und mit demselben Stand wie im Portal.

Ob dadurch mehr Anfragen kommen, hängt von Lage und Nachfrage ab; versprechen lässt es sich nicht.

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Die Seiten Ihrer Kitas halte ich aktuell: Betreuungszeiten, Schließtage, freie Plätze, Fotos und Anfahrt, dazu eine Karte mit allen Kitas.

Ich halte Ihre Website auf dem Stand, wenn sich Gesetze, Google oder Software ändern, und entwickle sie weiter, wenn Sie Neues brauchen.

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